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The Fright: Death (Review)
| Artist: | The Fright |
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| Album: | Death |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Gothic Rock |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 20:59 | |
| Erschienen: | 30.01.2026 | |
| Website: | [Link] |
THE FRIGHT besingen den Tod und wandeln dabei, wie sollte es anders sein, auf Gothic-Hard-Rock-Pfaden. Allerdings reichern die Leipziger ihren doch recht klassisch anmutenden Sound durch Einflüsse aus Genres wie Alternative Rock und manch melancholischer Pop-Note an.
Letztere schimmert immer wieder im charmant dramatischen Gesang von Lon Fright durch. Sein dunkles Timbre lässt aber auch Punkrock-Einflüsse erkennen, die z.B. im knackig groovenden „Trust“ zutage treten.
Der Einstieg „Death“ wandelt sich von klassischem Gothic Rock immer mehr zu einem stimmig inszenierten Melancholie-Drama, das in „Endless Rain“ seinen vorläufigen Höhepunkt findet.
Die Melodien lassen eine gewisse Stadion-Rock-Affinität erahnen, während sich der Refrain in großer Gestik übt und dabei erstaunlich schmachtend ausfällt.
„Autumn Leaves“ drückt wieder etwas mehr auf die Tube und präsentiert eine prägnante Hookline, die ein wenig wie BON JOVI im Grufti-Look anmutet.
Das Finale „Hollow Eyes“ lässt derweil an eine etwas modernere Version von HIM denken, was im Gothic-Rock-Sektor keine schlechte Referenz ist.
FAZIT: THE FRIGHT lehren einen zwar nicht wirklich das Fürchten, haben dafür aber mit „Death“ ein stimmiges, erstes Lebenszeichen im Gothic Rock-Sektor an der Hand. Die klassischen Genremerkmale, von eingängig warmen Gitarren bis hin zu schmachtend-sonorem Gesang, sind alle vorhanden und werden frisch und kompetent dargeboten. Dieser Start ist geglückt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Death
- Endless Rain
- Autumn Leaves
- Trust
- Hollow Eyes
- Gesang - Lon Fright
- Gitarre - Clément Baltique, Chris North
- Schlagzeug - Eren Newgate
- Rising Beyond (2015) - 10/15 Punkten
- Canto V (2017) - 10/15 Punkten
- Death (2026) - 11/15 Punkten
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